Neue Initiative des Programms „Integration durch Sport“

Gorodki verbindet

Das Programm „Integration durch Sport“ setzt sich für die Integration von Zuwanderern ein.
Integration ist eine Zukunftsaufgabe für die Gesellschaft und damit auch für den Sport.

Das Etablieren von Sportarten aus den Herkunftsländern der Migrant/-innen ist eine Möglichkeit, neue Schnittstellen zu schaffen. So können Zuwanderergruppen erfolgreich in die Sportstrukturen eingebunden werden. Mit der Initiative „Gorodki verbindet“ möchten wir vor allem diejenigen erreichen, die bisher nicht Mitglieder der Sportvereine sind und keine Angebote stationären Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger wahrnehmen.

start2Gorodki ist bisher in Berlin wenig bekannt und wird noch in keinem Berliner Sportverein betrieben. Mit unserem Angebot möchten wir diese interessante Sportart einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen.

Die Motorik und die Regeln des Gorodki sind schnell und praxisnah erlernbar.
Es geht nicht nur darum das eigene Handeln erfolgreich zu gestalten, sondern auch die Leistungen seines Partners oder des Gegners zu akzeptieren. So werden Verantwortung und Akzeptanz für Spielergebnisse nicht aus Kraft oder Schnelligkeit gewonnen, sondern durch Konzentration und Zusammenhalt.

Damit das Spiel selbstständig gespielt werden kann, ist das Vermitteln der Spielregeln eine zentrale Aufgabe. Dies soll über Multiplikatoren geschehen, die von einem hauptamtlichen Mitarbeiter geschult werden.

Die Multiplikatoren werden über vorhandene Netzwerke des Programms und seiner Partner aquiriert. Die Regeln und Herausforderungen des Spiels und erweiterte pädagogische Kernkompetenzen werden bei den Schulungsterminen vermittelt.

In der Anfangsphase finden regelmäßig Anfängerturniere mit Wettkampfcharakter in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg-Hohenschönhausen.